Struktureller Beschäftigungsrückgang setzt sich fort
IAB sieht 2026 rund 210.000 Erwerbstätige weniger

Die Konjunktur hat sich nach langen Schwächejahren stabilisiert. Am Arbeitsmarkt merkt man davon bisher wenig. Das IAB rechnet für 2026 im Jahresdurchschnitt mit 210.000 Erwerbstätigen weniger – und 2027 sollen noch einmal 140.000 dazukommen.
Die Demografie setzt zusätzlich unter Druck
Neben der Konjunktur spielt ein weiterer Faktor eine Rolle: Das Erwerbspersonenpotenzial sinkt. 2026 sind es erstmals 70.000 Personen weniger, 2027 sogar 140.000. Die demografische Entwicklung belastet die Beschäftigung also auch dann, wenn die Wirtschaft wieder Tritt fasst.
Was das für Banken und Finanzdienstleister bedeutet
Die genannten Zahlen gelten für die Gesamtwirtschaft, nicht für einzelne Branchen. Die Richtung lässt sich aber übertragen: Wo weniger Erwerbspersonen zur Verfügung stehen, wird auch der Bewerberpool kleiner. Das betrifft Institute, die Spezialisten für Compliance, Risikocontrolling oder Kreditanalyse suchen – ebenso wie Versicherer und Zahlungsdienstleister. Offene Stellen dürften sich tendenziell langsamer schließen. Wer den Personalbedarf erst angeht, wenn jemand ausfällt, verliert wertvolle Zeit. Fachkräfte mit nachweisbarer Expertise können dagegen mit einer stärkeren Verhandlungsposition rechnen.
Die PDZ ist als Personaldienstleister auf Banken und Finanzdienstleistungen spezialisiert. Sie ordnet solche Entwicklungen fachlich ein und unterstützt sowohl Arbeitgeber als auch Fachkräfte, wenn Stellen zu besetzen oder berufliche Wechsel zu planen sind.
Unser Tipp für Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Einfach mal bei uns melden und ein unverbindliches Gespräch mit uns führen.



