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Branchen-News auf einen Blick

Stellen besetzen: Gleicher Arbeitsmarkt, ungleiche Ergebnisse

Interne Prozesse entscheiden über die Besetzungsdauer

Der Fachkräftemangel betrifft jeden Arbeitgeber, die Folgen aber nicht jeden gleich. Eine aktuelle Arbeitgeberumfrage eines der größten Personaldienstleister Deutschlands zeigt: 39 Prozent der Unternehmen brauchen heute länger für die Besetzung offener Stellen als vor einem Jahr. Nur 17 Prozent kommen schneller zum Ziel, bei 43 Prozent hat sich wenig geändert.

 

Die Ursache sehen viele im Markt

Wer länger sucht, verweist zuerst auf den Bewerbermarkt: 46 Prozent nennen fehlende Kompetenzen, 45 Prozent zu wenige qualifizierte Kandidaten vor Ort. Es folgen unterschiedliche Erwartungen auf beiden Seiten (26 Prozent) und Bewerber, die das Verfahren abbrechen (19 Prozent).

 

Schnelle Besetzer steuern intern nach

Unternehmen, die Stellen so schnell oder schneller füllen als vor einem Jahr, nennen vor allem Stellschrauben im eigenen Haus. Am häufigsten genannt wird die bessere Zusammenarbeit zwischen HR und Fachbereichen (28 Prozent), danach schnellere interne Freigaben (22 Prozent). Mit je 21 Prozent folgen gezieltere Kandidatenansprache, hybride Arbeitsmodelle und wirksamere, teils KI-gestützte Vorauswahl von Bewerbungen.

Branchenzahlen enthält die Meldung nicht. Für Banken und Finanzdienstleister dürfte der Befund dennoch gelten: Wo Freigaben mehrere Instanzen durchlaufen und Fachbereiche ihr Anforderungsprofil spät schärfen, vergehen Wochen, in denen gefragte Kandidaten anderswo zusagen.

 

Wer prüfen will, an welcher Stelle im eigenen Verfahren Zeit verloren geht, kann dabei externe Unterstützung nutzen. Die PDZ begleitet Banken und Finanzdienstleister als Personaldienstleister, von der Einordnung aktueller Entwicklungen am Arbeitsmarkt bis zur Besetzung einzelner Positionen: Kontaktieren Sie uns

 

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