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Kündigungswelle im Middle Management

Warum erfahrene Führungskräfte plötzlich wechseln

Kündigungswelle im Middle Management


Immer mehr erfahrene Middle-Manager verlassen das Banking in Scharen. Viele von ihnen haben 15, 20 oder mehr Jahre im Unternehmen gearbeitet – und kündigen trotzdem. Nicht weil sie das Banking nicht mehr mögen, sondern weil die Rahmenbedingungen für sie nicht mehr tragbar sind.

 

Die Ursachen für den Rückzug

Führungskräfte müssen Vorstandsstrategien operativ umsetzen, regulatorische Vorgaben erfüllen und gleichzeitig den digitalen Wandel vorantreiben. Alleine das ist oftmals eine Mammutaufgabe. In der Praxis verbringen viele Führungskräfte inzwischen fast die Hälfte ihrer Zeit mit Administration und »Krisenfeuerwehr« statt mit eigentlicher Führungsarbeit. Oft fehlt es an gezielter Vorbereitung auf die Personalführung und an effektiver technologischer Entlastung. Bei einem signifikanten Teil der Manager führt dieser Dauerdruck zu einer spürbaren psychischen Belastung.

 

Die Konsequenzen für Arbeitgeber

Der Verlust solcher Schlüsselpersonen gefährdet das institutionelle Wissen und die Stabilität – insbesondere in sensiblen Bereichen wie Risiko, Compliance und Kreditwesen. Da neue Führungskräfte meist eine monatelange Einarbeitungszeit benötigen, droht die wichtige Schnittstelle zwischen Vorstand und Fachbereich spürbar an Substanz zu verlieren. Wer gute Leute halten will, muss das Rollenbild des Middle Managers neu denken. Weg von der reinen Umsetzungs- und Verwaltungsmaschine, hin zu mehr Gestaltungsspielraum, strategischer Mitverantwortung und echter Führungszeit. Sonst werden auch die nächsten Leistungsträger irgendwann die Reißleine ziehen.

 

 

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