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Instant Payments und Digitaler Euro

Zwischen Pflichtprogramm und Zukunftsprojekt

Instant Payments und Digitaler Euro

Im Zahlungsverkehr verlaufen derzeit zwei Entwicklungen parallel – allerdings mit unterschiedlicher Dynamik. Instant Payments sind inzwischen fester Bestandteil des operativen Bankgeschäfts. Der Digitale Euro befindet sich dagegen weiterhin in der Vorbereitungsphase. Für Kreditinstitute bedeutet das: Sie müssen gleichzeitig laufende Veränderungen bewältigen und sich auf künftige Anforderungen vorbereiten.

 

Instant Payments erhöhen den Druck auf Prozesse und Personal

Mit der europaweiten Einführung von Echtzeitüberweisungen endet der klassische Tagesrhythmus vieler Zahlungsprozesse. Zahlungsaufträge werden innerhalb weniger Sekunden verarbeitet – rund um die Uhr. Dadurch steigen die Anforderungen an Systemverfügbarkeit, Betrugsprävention, Geldwäschekontrollen und Incident Management. Viele Institute überprüfen deshalb ihre internen Abläufe und investieren gezielt in Fachkräfte mit Know-how in Zahlungsverkehr, Compliance und IT.

 

Beim Digitalen Euro rückt die Vorbereitung in den Vordergrund

Die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken treiben die konzeptionellen Arbeiten am Digitalen Euro weiter voran. Eine flächendeckende Einführung ist zwar noch nicht beschlossen, dennoch beschäftigen sich Banken bereits mit den möglichen Auswirkungen auf Kontoführung, Kundenkommunikation, Datenschutz und technische Schnittstellen. Wer erst auf gesetzliche Vorgaben wartet, verliert wertvolle Zeit bei der Qualifizierung seiner Mitarbeiter und der Anpassung interner Prozesse.

 

Veränderungen frühzeitig begleiten

Digitalisierung im Zahlungsverkehr bedeutet nicht zwangsläufig Personalabbau, wohl aber veränderte Kompetenzprofile. Beschäftigte benötigen neue Qualifikationen, während Banken ihre Ressourcen an veränderte Aufgaben anpassen müssen. Die PDZ unterstützt Institute und Arbeitnehmer dabei, Veränderungen strukturiert zu begleiten – von der gezielten Personalgewinnung bis zur sozialverträglichen Umsetzung von Restrukturierungen durch Transfergesellschaften. So lassen sich regulatorische Veränderungen mit einer nachhaltigen Personalstrategie verbinden.

Kontaktieren Sie uns gerne für eine persönliche Beratung – wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

 

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