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Millionen Arbeitslose und trotzdem so viele unbesetzte Stellen?

Das große Paradoxon auf dem Arbeitsmarkt

Millionen Arbeitslose und trotzdem so viele unbesetzte Stellen?


Der Januar 2026 markiert einen Tiefpunkt: 3,085 Millionen Arbeitslose bei 598.000 offenen Stellen – ein Widerspruch, der Wachstum blockiert und Karrieren verzögert.

 

Steigende Arbeitslosigkeit trotz Stellenangebot

Die Arbeitslosenzahl kletterte um 177.000 zum Vormonat und um 92.000 zum Vorjahr auf 3,085 Millionen, die Quote auf 6,6 Prozent. Saisonal bedingt durch Winterpause blieb die Dynamik niedrig. Der BA-Stellenindex sank auf 100 Punkte, 5 Punkte unter Januar 2025. Besonders betroffen: Branchen wie Banken und Finanzen, wo spezialisierte Rollen wie Risikomanager oder IT-Spezialisten fehlen, obwohl Bewerber vorhanden sind.

 

Qualifikationslücken und regionale Ungleichgewichte als Kernproblem

Unternehmen melden 34.000 weniger Vakanzen als im Vorjahr, doch der Engpass liegt in der Passgenauigkeit: Viele Arbeitslose haben Qualifikationen, die nicht zu den Anforderungen passen – etwa in der Finanzbranche, wo Digitalisierung und Regulierungen neue Kompetenzen fordern. Regionale Disparitäten verschärfen das: In Ballungszentren stapeln sich Bewerbungen, während ländliche Regionen händeringend Fachkräfte suchen. Das Resultat: Verzögerte Projekte, höhere Kosten für Überstunden und Frustration bei Arbeitnehmern, die auf Weiterbildung warten.

Als Personaldienstleister mit Fokus auf Banken und Finanzen überbrückt die PDZ diese Lücken durch gezielte Vermittlung und Transferprogramme. Kontaktieren Sie uns für eine Analyse Ihrer Stellen oder Karrierewege – wir finden passende Lösungen.

 

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