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Fehlzeiten reduzieren: Weniger Ausfälle, mehr Stabilität

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Fehlzeiten reduzieren: Weniger Ausfälle, mehr Stabilität

Hohe Fehlzeiten kosten Geld und gefährden die Kontinuität im Kundengeschäft. 2026 liegt der durchschnittliche Krankenstand bislang bei rund 5,5 Prozent – das wären bis zu 20 Fehltage pro Mitarbeiter und Jahr. Gerade in Banken und Finanzhäusern, wo Termindruck und hohe Verantwortung herrschen, schlägt sich das besonders nieder.

 

Betriebliches Eingliederungsmanagement verschärft sich weiter

Seit Jahresbeginn hat sich das Umfeld für das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) verschärft. Bei mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit innerhalb von zwölf Monaten muss der Arbeitgeber ein BEM anbieten – und das dokumentiert. Gerichte verlangen jetzt prozedurale Perfektion: Fehler gehen voll zu Lasten des Unternehmens, auch wenn der Prozess an Dritte vergeben wird. Bei wiederholten Fehlzeiten ist ein neues BEM fällig. Wer hier schludert, riskiert teure Kündigungsschutzprozesse.

 

Praktische Maßnahmen mit messbarem Effekt

Die meisten Ausfälle lassen sich durch drei Stellschrauben senken: bessere Schicht- und Ablaufgestaltung, konsequente Rückkehrgespräche und gezielter Abbau von unnötiger Bürokratie. In einem vergleichbaren mittelständischen Betrieb sank der Krankenstand allein durch diese Maßnahmen von 20 auf 12 Fehltage pro Kopf. Für Finanzunternehmen bedeutet das: weniger Überstunden in der Berichtssaison, klarere Schnittstellen zwischen Front- und Backoffice sowie Rückzugsräume für konzentriertes Arbeiten.

Als Personaldienstleister mit jahrelangem Schwerpunkt auf Banken und Finanzen begleiten wir personelle Prozesse neutral und ergebnisorientiert – kontaktieren Sie uns als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer gerne für eine persönliche Beratung.

 

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