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Branchen-News auf einen Blick

Outplacement in Zeiten von FiDA & AI

Was Finanzinstitute jetzt wirklich brauchen

FiDA (Financial Data Access Regulation) zwingt Banken, Versicherer und FinTechs bis 2027/2028 weitreichende Datenschnittstellen freizugeben. Parallel schiebt der AI Act die Automatisierung von Risikoprüfungen, Kreditentscheidungen und einfachem Kundenservice weiter voran. Ergebnis: Klassische Stellen in Datenaufbereitung, Compliance-Prüfung per Hand und Standardberatung schrumpfen spürbar – oft schneller, als die Neueinstellungen in Data- und API-Governance nachkommen.

 

Realistische Personalbilanz 2026–2029

Viele Institute rechnen intern bereits mit 15–35 % Stellenabbau im Middle- und Back-Office-Bereich bis Ende 2029 (je nach Größe und Digitalisierungsgrad). Gleichzeitig entsteht Bedarf an Leuten, die PSD2-/FiDA-konforme API-Landschaften steuern, Datennutzung unter DORA und AI Act absichern und AI-Modelle auf Bias und Erklärbarkeit prüfen. Wer 15 Jahre lang Bilanzprüfungen oder Kreditakten bearbeitet hat, bringt selten direkt die geforderten Cloud-, Python- oder Governance-Kenntnisse mit. Die Lücke ist meist größer, als HR-Abteilungen öffentlich zugeben.

 

Transfergesellschaft als nüchterne Brücke

Eine seriöse Outplacement- bzw. Transfergesellschaft mit klarem Bankenfokus kann in dieser Lage zweierlei leisten:

  • Arbeitgeber entlasten, indem sie Kündigungsprozesse sozialverträglich und reputationsschonend abwickelt
  • Betroffene Mitarbeiter in realistischen 6-14 Monaten in die wenigen wirklich wachsenden Felder bringen (Data Steward, Regulatory Change Manager, AI-Governance Officer)

Wir bei der PDZ begleiten seit über 15 Jahren Finanzinstitute bei solchen Umbauphasen. Wenn Sie gerade FiDA-Projektbudgets mit Personalmaßnahmen abgleichen müssen oder Mitarbeiter auf eine klare Perspektive ansprechen wollen – kontaktieren Sie uns am besten gleich.

 

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