Fähigkeiten statt Fachkräfte
Warum Banken 2026 Skills über Abschlüsse stellen

Die deutsche Finanzbranche geht 2026 bei Neueinstellungen zurückhaltender vor. Laut einer Umfrage von Robert Half planen nur noch 59 % der Banken und Finanzdienstleister Festanstellungen im ersten Halbjahr – sieben Prozentpunkte weniger als noch Mitte 2025. Hohe Zinsen, strengere Regulierung und anhaltender Kostendruck zwingen zu selektiverem Recruiting.
Kostendruck zwingt zu gezielterem Recruiting
Bei großen Finanzinstituten sind die Personalkosten in den letzten Jahren spürbar gestiegen – durch Tariferhöhungen, Inflationsausgleiche und Restrukturierungsmaßnahmen. Viele Häuser setzen daher verstärkt auf konkrete Fähigkeiten statt auf formale Abschlüsse. Gefragt sind vor allem Kenntnisse in Datenanalyse, Cybersicherheit, Python-Programmierung und regulatorischer Umsetzung im Digital Banking. Interne Weiterbildungen gewinnen an Bedeutung: Banken wollen bestehende Mitarbeiter gezielt qualifizieren, statt teure externe Spezialisten mit Master-Abschluss einzustellen. Das verkürzt Vakanzzeiten und senkt die Rekrutierungskosten deutlich.
Neue Wege für Quereinsteiger und interne Versetzungen
Arbeitnehmer ohne klassisches Bankstudium erhalten dadurch bessere Chancen. Wer etwa als Entwickler regulatorische Anforderungen sicher beherrscht oder KI-Tools für Risikoanalysen einsetzen kann, kommt auch ohne Finanzdiplom infrage. Für Unternehmen bedeutet das schnellere Anpassung an technische Entwicklungen. Allerdings funktioniert der Ansatz nur mit systematischer Weiterbildung – sonst entstehen schnell Qualifikationslücken.
Genau an dieser Stelle setzen wir als Personaldienstleister mit Schwerpunkt Banken und Finanzen an. Die PDZ prüft Stellenprofile auf die wirklich benötigten Skills, vermittelt passende Kandidaten mit nachweisbaren Fähigkeiten und unterstützt bei Umschulungs- und Transferprozessen.
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